bodensee workspace #01 – Pioneer Port Friedrichshafen

In Zeiten der digitalen Transformation erhält das Wort Fach-kraft eine ganz neue Bedeutung. Mithalten kann, wer sich dem Spezialisierungswahn entzieht: Was sind die Schnittstellen? Wo sind die Verknüpfungen und Vernetzungspunkte?

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen hat der Fachidiotie den Rücken zu gewandt. Hier pflegt und fördert man den interdisziplinären Ansatz und geht mit Pioniergeist voran. Das unternehmerische Denken, unabhängig des Studienfachs und der Gründungsidee, steht dabei klar im Fokus. Kein Wunder, dass die ZU bereits über 130 Pioniere, Gründer und erfolgreiche Startups voran gebracht hat.

Success Stories aus über 130 Gründungen 

Rock Your Life!
Eins-zu-eins Coa­chings von Stu­die­ren­den für Haupt­schü­ler

De­in­Bus
Deutsch­land­wei­ter Bus-Fern­ver­kehr

Brau:Zeit
Ge­schmack­vol­le Biere ab­seits des Be­kann­ten

Stil­nest
Ver­lags­ge­sell­schaft für 3-D Druck von De­si­gner-Schmuck

ago­r­a42
Ki­osk-Ma­ga­zin für Phi­lo­so­phie und Wirt­schaft

Unu Mo­tors
Elek­trorol­ler für unter 2.000 Euro als neues Mo­bi­li­täts­an­ge­bot für Schü­ler

krea­ti­ze
Mehr Er­folg im Ver­trieb

HUB Mün­chen
Ein Co-Working Space für So­zi­al­un­ter­neh­mer mit­ten in Mün­chen

Re­pa­ran­do
Mo­bi­ler Smart­pho­ne-Re­pa­ra­tur-Ser­vice für iPho­ne und Samsung

Mit dem Pioneer Port wurde 2009 bereits lange vor dem medialen Startup-Hype eine erste Beratungsstelle für Gründer und Gründungsinteressierte geschaffen. Der Ausbau des Pioneer Ports vom Gründungsbüro hin zum Workspace und Gründerzentrum hat nicht lange gedauert und wurde rasant erweitert. Innerhalb von einem halben Jahr ist die Anzahl der Gründer-Teams von vier auf zwölf gewachsen. Heute erstreckt sich der Pioneer Port über eine ganze Etage und bietet alles, was ein Early-Stage Startup-Herz begehrt. Dabei könnte der Pioneer-Port noch viel mehr Gründer-Teams fördern, denn das Interesse ist da: Bis zu 22 Bewerbungen gehen pro Semester beim Auswahlgremium ein, in dem Bestreben, eine der begehrten Flächen zu ergattern.

Bewelo ist eines dieser Startups, welches einen der begehrten Plätze in Anspruch nehmen durfte. Die Idee für Bewelo entstand während des Workshops „Mehrwertiges Unternehmertum“ – eine Pflichtveranstaltung für jeden Bachelor-Studenten, um Gründung bereits in den Wurzeln des studentischen Werdegangs zu verankern.

Wir konnten von dem Netzwerk, der erstklassigen Beratung und dem Co-working Space des Gründerzentrums unglaublich profitieren. Ohne den Pioneer Port wäre Bewelo wohl niemals so schnell herangewachsen.

Max Zigler, Co Founder von Bewelo

Bewelo belohnt Fahrradfahrer mit Wertgutscheinen. Damit schafft das Startup nicht nur einen Anreiz für nachhaltige Mobilität im Individualverkehr, sondern entwickelt gleichzeitig eine Lösung für das innerbetriebliche Gesundheitsmanagement. Bewelo wird darüberhinaus vom Ministerium für Verkehr gefördert. mehr erfahren

Das Team von Bewelo, Startup an der ZU im Bereich Gesundheitsmanagement.

Das räumliche Angebot, der sogenannte PioneerDeck (Co-Working Fläche) wird von weiteren Unterstützungsangeboten ergänzt. Vor allem die RacingTeams, die Spitzen-Gründerteams, die in ihrer Konzeptionierung schon weiter vorangeschritten sind und mit einer besonders aussichtsreichen Geschäftsidee eine Experten-Jury überzeugen konnten, erhalten neben ausgestatteten Arbeitsplätzen auch eine kontinuierliche Beratung durch Experten sowie Unterstützung hochkarätiger Mentoren.

Auf den Flächen des Pioneer Port ist auch die Zusammenarbeit mit dem Incubator der WAGNER GroupWAGNER freiraum – zu spüren: eine Collaboration, die sich gegenseitig befruchtet. Am Ufer des Bodensees, im Zentrum Europas, betreibt der weltmarktführende Experte für Oberflächenbeschichtungen viel mehr als klassische Incubation. Neben einem idealen Nährboden für Gründung und einer Experimentierfläche für Projekte, Aktivitäten und Veranstaltungen, lässt WAGNER freiraum innovative und disruptive Ideen zu handfesten Produkten und Dienstleistungen werden. Die Startups können dabei auf die Erfahrungen und das Expertenwissen des Incubators zurückgreifen, während WAGNER von den jungen Talenten und deren Perspektivenwechsel profitiert.

„Unsere Zusammenarbeit mit dem PioneerPort bringt uns als regionalem Mittelständler wertvolle Impulse für neue Geschäftsmodelle.“

Dr. Ulrich Hutschek, Head of WAGNER freiraum

WAGNER freiraum ist einer der regionalen Vorreiter in der Collaboration mit Startups. Das Unternehmen profitiert dabei von der gemeinsamen Nutzung der Flächen des ZU Pioneer Ports.

Der Shipyard des PioneerPort hilft bei allen Fragen rund um Exist-Gründerstipendien oder Businessplänen und bieten Unterstützung rund um die Verbindung von Studium & Gründung. Studierende der ZU erhalten hier Zugriff auf ein breites Coaching-Netzwerk an erfahrenen Gründern, Alumni und Praktikern.

Die PioneerSchool hilft unentschlossenen Pionieren den notwendigen Tatendrang zu entwickeln. Gemeinsam mit der gleichnamigen Gründerinitiative organisiert der Pioneer Port eine Vielzahl von spannenden Veranstaltungen, um auf das Thema Gründen zu sensibilisieren und Grundkenntnisse zu vermitteln.

Der Pioneer Port der ZU ist mit Playern der ganzen Region eng vernetzt. In Formaten wie „ZU Schnuppergründer“ lernen Schülerinnen und Schüler aus der Bodensee-Region das Thema Gründen kennen, in Summer Schools können Alumni und Studierende anderer Universitäten sich mit dem Thema vertraut machen und Unternehmen finden konzentrierte Workshops zu ausgewählten, aktuellen Themen im Kontext von Entrepreneur- und Intrapreneurship.

Gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk cyberLAGO und Schwäbisch Media organisierte der Pioneer Port am 12. September 2018 die erste Fuckup Night am Campus Fallenbrunnen und holte das Thema ‚Scheitern‘ damit aus der Tabu-Zone. Drei Gründer erzählten von ihren Fehlern und gaben ihr Wissen an junge Pioniere weiter.

Auch die Startup-Lounge Bodensee findet am 16. November 2018 auf dem Campus Fallenbrunnen statt. Die monatliche Netzwerk-Veranstaltung mit durchschnittlich 130 Teilnehmern bietet Startups, Gründern und talentierten Menschen eine Plattform zum Austausch guter Ideen, Kontakten und Kompetenzen.

Ausblick

Der ZU Pioneer Port fördert bewusst studentische Gründer und Gründungswillige der ZU in den Anfangsstadien der Unternehmensentwicklung (Early Stage). Bei erfolgreicher Etablierung am Markt haben Startups infolge wachsender Mitarbeiterzahlen einen erhöhten Bedarf an Flächen und sind auf angepasste Unterstützungsangebote und Netzwerke angewiesen.

2020 soll das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum (RITZ) genau das möglich machen: eine Anschlussförderung für Startups in Wachstumsphasen. Das RegioWIN-Leuchtturmprojekt wurde am 27. November 2017 mit einer Fördersumme in Höhe von 7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bewilligt.

Kontakt vor Ort:

Zeppelin Universität
Sascha Schmidt
Referent der Präsidentin
Pioneer Port | Sprecher Leitungsteam
Am Seemooser Horn 20
88045 Friedrichshafen | Bodensee
Büro: See Campus, 88045 FN | 3.OG, 3.07

T +49 7541 6009 1116
F +49 7541 6009 1199

Sascha.schmidt@zu.de
www.pioneerport.de
www.facebook.com/PioneerPort
www.zu.de

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