Das Technologiezentrum Konstanz (TZK)
Raum für Innovationen seit über 30 Jahren

Mit dem Technologiezentrum Konstanz (TZK) werden seit 1985 Gründer und junge Unternehmen gefördert. Im Fokus stehen die Bereiche neue Technologien, innovative Verfahren und wissensintensive, unternehmensnahe Dienstleistungen. Neben 111 Räumen bietet es Infos, Beratung und Netzwerk zum Start in die Selbstständigkeit – und das seit über 30 Jahren. Damit ist das TZK eines der ersten und etabliertesten Zentren in Deutschland. Rund 220 Unternehmen haben ihre Startphase im TZK verbracht. 180 sind aus den Kinderschuhen herausgewachsen und haben in Konstanz wichtige Arbeitsplätze geschaffen.

Günstige Flächen, optimal vernetzt
Auf über 3.000 Quadratmetern bietet das TZK Büro-, Werkstatt-, Labor- und Lagerflächen zur Miete an. Die Räumlichkeiten sind innenstadtnah und verkehrsgünstig gelegen. Eine städtische Subventionierung ermöglicht günstige Raummieten ohne Kaution, die für die Gründer erschwinglich sind und weit unter den üblichen Ortsmieten liegen. Des Weiteren verfügt das TZK durch die Nähe zur Stadt über einen sehr guten Kontakt zu Stadtverwaltung, Hochschulen, Kammern, Wirtschaft und Arbeitsagentur.

Unterschiedliche Veranstaltungsangebote verstärken den Netzwerkgedanken und Wissenstransfer. Zentral ist hier die IMPULSE Reihe – ein Kurzvortrag mit Networking-Möglichkeiten, der jeden Monat in den Veranstaltungsräumen des TZK stattfindet. Bei Experten aus den Bereichen Marketing und Kommunikation, Finanzen und Recht, Strategie, Innovation und Management können sich Gründer und Gründungsinteressierte wertvolle Tipps holen. Darüber hinaus bietet das TZK kostenfreie Einzelberatung in den Themenbereichen Businessplan und Finanzierung und lockt ambitionierte Gründungsinteressierte mit der Infoveranstaltung Existenzgründer einmal im Monat aus den Startlöchern.

Für Gründer mit Wachstumsambitionen
Großer Vorteil des TZK sind die kleinen und flexiblen Raumeinheiten, die mit dem Unternehmen mitwachsen können. Auch bei größeren Wachstumsambitionen setzt sich das TZK für größere Flächen in den städtischen Industrie- und Gewerbegebieten ein. So beispielsweise bei dem Konstanzer Startup Fruitcore. Mit steigendem Erfolg und wachsender Mitarbeiterzahl wurde schnell klar, dass die Gründer von Fruitcore größere Flächen benötigen. In Konstanz Raum für ein wachsendes Startup zu finden, ist nicht einfach, da nur begrenzt Flächen zur Verfügung stehen. Das TZK hat sich gemeinsam mit der Stadt Konstanz dafür eingesetzt, dass Fruitcore und sein Industrieroboter HORST an ihrem Geburtsort in Konstanz bleiben können.

Im TZK konnten wir nach und nach mehr Fläche mieten. Darüber hinaus ist uns, u. a. durch das TZK, eine sehr gute Positionierung in der Bodenseeregion gelungen. Insgesamt haben wir hier wirklich gute Rahmenbedingungen, um mit unserem Industrieroboter HORST einfache Automatisierung zu ermöglichen.

Patrick Zimmermann, Co-Founder von fruitcore.

Und für Gründer mir großen Visionen
Auch You Mawo ist im TZK groß geworden und seitdem stark gewachsen. Was vor gut drei Jahren als Idee in Mikos WG-Küche entstand, ist heute ein Millionengeschäft mit 44 Mitarbeitern. In mehr als 20 Ländern gibt es die 3D-gedruckten, individuellen Brillen bereits zu kaufen, selbst an exotischen Orten wie Taipeh oder Brisbane. Für das Geschäftsjahr 2019 planen die Gründer mit einem Umsatz von sechs Millionen Euro Großes. Hierfür mussten dringend neue Räumlichkeiten her. Erst vor wenigen Wochen hat auch dieses Konstanzer Native mit Unterstützung des TZK ein neues Zuhause in Konstanz gefunden.

Das TZK gab uns die Möglichkeit, unser Wachstum abzubilden und unser Office regelmäßig an die neue Größe anzupassen, ohne das wir ständig den Standort wechseln mussten.

Warum You Mawo überhaupt erst in Konstanz gegründet hat?
„Wir wollten immer da Gründen, wo wir auch leben wollen. Daher kam Berlin nie in Frage und Konstanz war unsere erste Wahl. Es gibt wenig schönere Orte als Konstanz in Deutschland, die noch dazu eine so renommierte Universität und Hochschule besitzen. Außerdem haben wir so gut wie keine Konkurrenz auf unserem Gebiet und vor allem hochqualifizierte Arbeitskräfte lassen sich durch das hohe Level an Lebensqualität einfacher nach Konstanz locken.“ so die Gründer.

Das Herz der Konstanzer Gründerszene
Wie jedes andere Gründerzentrum lebt die Atmosphäre im TZK von seinen Mietern. Das TZK ist eine „gute Adresse“, weil man sich im Herzen der Konstanzer Gründerszene befindet. Hier werkeln die meisten Konstanzer Gründer. Hochambitionierte Startups haben hier ihr zu Hause. Und so ist es nicht verwunderlich, dass das TZK vollbepackt ins neu sanierte Ex-Siemensareal in der Bücklestraße umzieht – mit dem Großteil der Mieter im Schlepptau.

Mit großer Bedeutung für die Stadt
Die Stadt Konstanz hat sich seit jeher für eine starke Gründerszene eingesetzt. Dafür ist das TZK das beste Beispiel. Dennoch sind die Räume in der Blarerstraße am Döbeleplatz nach über 30 Jahren stark abgenutzt und veraltet. Im Handlungsprogramm 2030 der Stadt Konstanz spielt das Thema Gründung daher eine große Rolle. Neue, größere und moderne Flächen für das TZK werden als sehr wichtig erachtet – ganz konkret bedeutet das: ein neues Zuhause im ehemaligen Siemensareal in der Bücklestraße.

„Die Gründerszene und das Technologiezentrum spielen aufgrund unserer wachsenden und innovativen Hochschullandschaft eine zunehmend zentrale Rolle für die Konstanzer Wirtschaft. Auf dem Areal in der Bücklestraße konzipieren wir ab 2019 ein urbanes Quartier mit einem Technologiezentrum in zeitgemäßer Form.“

Friedhelm Schaal, Wirtschaftsförderer der Stadt Konstanz

Das neue Konstanzer Innovationsareal (farm)
Was dürfen wir dort erwarten?

Auf dem ehemaligen Siemensareal in der Bücklestraße soll ein urbanes Mischgebiet aus Wohnen und Gewerbe, Leben und Arbeiten entstehen – rund 70.000 Quadratmeter mit passenden Dienstleistungen, Einzelhandels-Optionen und kulinarischen Angeboten für alle, öffentlichen Grünflächen, neuen Fahrrad- und Fußgängerwegen sowie einer neuen Unterführung an den Bahngleisen. Das Mammut-Projekt stellt den Bauträger vor große Herausforderungen. Vor der Haustüre steht nach zweifacher Überarbeitung der Entwürfe nun das Bebauungsplanverfahren, bei dem der Gemeinderat die Entwürfe genehmigen muss. Sechs bis sieben Jahre dauert der Gesamtbau.
> Mehr zum Umbau des Siemensareals

Das TZK muss nach derzeitigem Stand nicht so lange auf den Umzug ins neue Heim warten. Bereits Anfang 2020 werden die ersten der 40 Mieter die Räume beziehen können. Auch der erste Hackathon fand bereits auf dem Areal statt. Drumherum soll jedoch noch mehr Raum für Innovation entstehen – angefangen bei flexiblen Coworking-Einheiten, einem Innovationslabor und verschiedenen Begegnungsflächen für Gründer. Die denkmalgeschützte Shedhalle soll dabei das Zentrum des Innovationsareals bilden.

Die Vision vom neuen Konstanzer Innovationsareal beschreibt Friedhelm Schaal, Wirtschaftsförderer der Stadt Konstanz, folgendermaßen: „Die Vernetzung zwischen Arbeiten, Wissenschaft, Wohnen und Freizeit soll eine neue Qualität erreichen. Wir schaffen Voraussetzungen, dass der Austausch nicht nur in modernen Arbeitsformen (z.B. Co-Working), sondern auch in unmittelbarer Umgebung beim Einkauf, in der Gastronomie oder bei Freizeitangeboten stattfinden wird. Ebenso werden Kernaufgaben eines Technologiezentrums wie zum Beispiel die wichtigen Beratungs- und Serviceleistungen für die ansässigen Mieter weiter gestärkt werden.“

Doch es ist und bleibt ein langer Weg dorthin. Zur Förderung und Finanzierung einzelner Bereiche haben Stadt und Landkreis Anträge beim Land Baden-Württemberg gestellt. Nicht alle Anträge wurden genehmigt, was zur Umjustierung und Neuplanung führt. Kritische Stimmen wurden laut und zweifelten an der Umsetzbarkeit des Vorhabens. Zuletzt gewann Konstanz jedoch die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune“, zudem gab es den Zuschlag für das regionale Innovationslabor, was dem Projekt neuen Rückenwind gibt. Für uns ist klar, dass mit dem Innovationsareal und den moderneren Flächen definitiv eine Verbesserung für die Gründerszene in Konstanz stattfinden wird. Wie das zusätzliche Angebot genau aussehen wird, bleibt abzuwarten.

Du möchtest im TZK Mieter werden?
Um im TZK Büroflächen zu mieten, ist eine persönliche Vorstellung erforderlich. Geschäftsidee, Markt- und Wachstumspotenzial sowie Tragfähigkeit und Rentabilität werden anhand eines Businessplans durch Vorstand und Geschäftsführung des TZK bewertet. Bei Interesse könnt ihr euch jederzeit an das TZK wenden.

Kontakt:
Technologiezentrum Konstanz e.V.
Blarerstraße 56
78462 Konstanz
Deutschland
+49 7531 20 05 0
tzk@tz-konstanz.de
www.tz-konstanz.de

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here