DENKimpuls – Nachhaltigkeitswegweiser für StartUps

Einen wichtigen Denkanstoß liefert Daniel Ette in seinem Gastbeitrag zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in einem Startup“ – mehr denn je geht es nämlich nicht mehr nur um Profitmaximierung und möglichst schnelles Wachstum. Viel Spaß beim Lesen!

Gerade in der Anfangsphase, und während der Planung und Vorbereitung der Gründung, gibt es ungemein viel zu tun. In dieser Phase werden die Grundsteine jedes Unternehmens gelegt. Nachhaltigkeit, d.h. die ökologisch und gesellschaftlich vorteilhafte Ausrichtung interner Prozesse und Abläufe wird hier definiert. Auch die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells an sich, gehört für viele Gründerinnen und Gründer wie selbstverständlich dazu. Kundinnen und Kunden legen bei der Wahl von dienstleistenden und zuliefernden Unternehmen immer mehr Gewicht auf eben diesen Faktor. Die Ansprüche an ökologisches und sozial vorbildliches Verhalten steigen. Allerdings ist es nicht so einfach, Nachhaltigkeit auch in den StartUp-Alltag zu integrieren.

Viele StartUps leisten ganz selbstverständlich mit ihren Geschäftsmodellen, Dienstleistungen und Produkten ihren Beitrag für die Allgemeinheit. Ob als Social Enterprise, also Non Profit oder als For Profit. So natürlich der Wunsch nach einer zukunftsfähigen Unternehmensausrichtung ist, so schwer fällt es doch im StartUp-Geschehen dies im Blick zu behalten. Wer jetzt mit den Schultern zuckt und sich fragt, wie das Thema Nachhaltigkeit mit seiner oder ihrer eigenen Idee zusammengeht und keine Antwort findet, findet sich in bester Gesellschaft wieder. Es ist ein komplexes Thema und entsprechend groß ist die Herausforderung, vorausschauend damit umzugehen.

DENKWENDE verfolgt das Ziel, Unternehmen in positiver Hinsicht zum Thema Nachhaltigkeit zu unterstützen. Wir glauben daran, dass die Übernahme ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung Unternehmen erst richtig zukunftsfähig macht. Unser Beitrag besteht darin, Chancen und Risiken, Potenziale und Sackgassen transparent zu machen. So erkennt ihr, welcher Weg zum erklärten Nachhaltigkeits-Ziel führt. Handlungsempfehlungen helfen dabei, Schritt für Schritt ein unternehmerisches Profil zu entwickeln, das nicht nur nach außen den musternden Augen kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher standhält, sondern auch im Inneren stark und stimmig aufgestellt ist. Wer von innen heraus nachhaltig agiert, macht sich glaubwürdig.

Wer sich mit der Frage der Zukunftsfähigkeit beschäftigt, kommt zu strategischen Fragen wie

  • Haben wir ökologische und soziale Aspekte im Geschäftsmodell mitgedacht?
  • Sind unsere Produkte umweltverträglich?
  • Ist Nachhaltigkeit in unserer Philosophie verankert?
  • Bezahlen wir faire Löhne?
  • Schaffen wir auf Dauer angenehme und sichere Arbeitsbedingungen?
  • Wie nachhaltig sind unsere Partnerinnen und Partner aufgestellt?

Aber auch ganz konkrete Themen können auftauchen:

  • Wie können wir Plastikbecher oder Kapselkaffeemaschinen vermeiden?
  • Wie hostet man eine Homepage klimaneutral?
  • Wie planen wir Geschäftsreisen umweltschonend?
  • Haben wir unser Geschäftskonto bei einer nachhaltigen Bank?
  • Beachten wir alle Umwelt- und Energiegesetze?

Die Listen ließen sich beliebig erweitern.

Damit ihr euer StartUp von Anfang an nachhaltig aufbauen könnt, haben wir für euch einen Wegweiser, erstellt, der wichtige Dinge beinhaltet, an die ihr denken solltet, um eure StartUps zukunftsfähig zu machen.

Diesen DENKimpuls erhaltet ihr unter www.denkwen.de/denkimpuls/

Wir hoffen, euch mit dem Nachhaltigkeitswegweiser einen Überblick zu verschaffen. Seht dies als Anstoß, weitere Überlegungen anzustellen, wo ihr einen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel leisten könnt.

Wenn ihr Fragen habt oder konkrete Tipps benötigt, zögert nicht mich zu kontaktieren.

jfreiter
2017 hat Jens mit Philipp Kessler das Portal Startup-Netzwerk-Bodensee.com gestartet, um so das Ökosystem für Startups in der Bodenseeregion weiter zu fördern und den Mittelstand mit innovativen jungen Unternehmen zusammen zu bringen.

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