Neues Verbund Projekt im Bereich Unternehmertum

In einem Verbundprojekt zwischen Hochschule-Albstadt Sigmaringen, und dem PioneerPort, dem Gründungs- und Innovationszentrum der Zeppelin Universität, wird zukünftig das „LAKE-CUP“ Programm entwickelt. LAKE-CUP steht für Lake-Constance Corporate University Program und wird im Rahmen von „EXIST-Potentiale“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Ziel ist es, in den nächsten vier
Jahren die Vereinbarkeit zwischen Studium und Unternehmensgründung zu verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Klein- sowie Mittleren Unternehmen (KMU) aus der Region zu stärken und „Unternehmer im Unternehmen“ zu fördern.

Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Mit einem Team aus Dozierenden, Studierenden, Wissenschaftlichen- sowie
Verwaltungsmitarbeitenden, möchten die beiden Hochschulen, die Gründungsaktivitäten in der Region proaktiv fördern sowie KMU im Hinblick auf Innovationen und Unternehmertum als Sparringspartner begleiten. Was ist die Strategie dahinter? Die beiden Hochschulen
bauen derzeit einen „Pool“ von Studierenden mit Gründungspotenzial auf, der sogenannte „LAKE- CUP Pool“. Die Studierenden aus diesem Pool können als Impulsgeber, Mitgründer und Problemlöser für Innovationsthemen im Unternehmen mitwirken. In Formaten, wie z.B.
Innovationcamps, Design Thinking Workshops oder Hackathons, können die Studierenden mit KMU neue Projekte und Ideen entwickeln. Durch die Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entsteht für die Beteiligten eine „win-win“ Situation. Sowohl Unternehmen als auch Studierende generieren daraus einen Mehrwert. Im Zuge dessen entwickeln die ZU-Projektbeteiligten Nikolina Mihilli, Sascha Schmidt (Leitung, PioneerPort), Claudia Abele, Lisa Benzkirch und Thomas Brandt (v. l.) die beiden LAKE-CUP Komponenten „Intrapreneurship Toolkit“ sowie „Gründen & Studieren“.

Intrapreneurship Toolkit

Im PioneerPort können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Unternehmertum gefördert werden und zu zukünftigen „Unternehmer im Unternehmen“ ausgebildet werden. Mit dem Intrapreneurship Toolkit, entwickelt der PioneerPort Innovationswerkzeuge für kleine- und mittlere Unternehmen (KMU), um die dabei zu unterstützen, wettbewerbsfähig zu bleiben, Kunden mit neuen Produkten zu begeistern und sich attraktiv für Mitarbeiter und Bewerber aufzustellen. Schwerpunkte dabei sind Weiterbildungsprogramme mit Zertifikatsabschluss, Beratungsprojekte mit interdisziplinären Teams, sowie Ideenwettbewerbe mit Studierenden.

Gründen & Studieren

Gründerinnen und Gründern der Zeppelin Universität finden im PioneerPort mit Coachingangeboten und dem hoch kompetenten Netzwerk aus Alumni, Größen der Startup-Szene und Experten aus der Praxis, beste Umfeldbedingungen. Jedoch haben viele Studierende Schwierigkeiten sich gleichzeitig auf ein Vollzeit-Studium und die eigene Unternehmensgründung zu fokussieren. Wodurch eine Doppelbelastung entsteht, welche weder für Studium noch Unternehmensgründung dienlich ist. Um den Studierenden der Zeppelin Universität mehr Freiraum und mehr Möglichkeiten für ihre Unternehmensidee zu geben arbeitet der PioneerPort an einem „Gründungssemester“ bzw. dem sogenannten
„Entrepreneurship Research Semester“ im Curriculum der Bachelor Studiengänge zu integrieren. In diesem Semester werden die Studierenden nicht zwingend ein Unternehmen gründen , werden sich jedoch mit der eigenen Unternehmensidee auseinandersetzen und die damit verbundenen Auswirkungen z.B. auf die Gesellschaft, die Umwelt, die wirtschaftliche oder regionale Entwicklung untersuchen.

Ansprechpartnerin:
Nikolina Mihilli
PioneerPort
Am Seemooser Horn 20
D-88045 Friedrichshafen
T +49 7541 6009 2134
Nikolina.Mihilli@zu.de
Mehr Infos im Web

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here