Das Problem mit der Elektromobilität? Richtig! Das intelligente und flexible Laden. Wer sich mit dem Anschaffen eines Elektroautos auch mit einer passenden Ladeinfrastruktur auseinander gesetzt hat, weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Vor allem wenn man Teil einer Wohnungseigentümergesellschaft (WEG) ist.

Angefangen bei verunsicherten Miteigentümern, die sich fragen, ob dann Nachmittags das Nudelwasser kalt bleibt, wenn parallel das Auto vom lieben Nachbarn an der Ladesäule hängt. Bis hin zu der Frage, wer für die Erstinstallation finanziell die Rechnung trägt, von der später dank Erweiterbarkeit und Flexibilität alle profitieren. Obwohl Elektroautos seit gut 20 Jahren marktfähig sind, müssen sich die Eigentümer der Fahrzeuge immer noch Gedanken um eine geeignete Ladeinfrastruktur machen. Den richtigen Ansprechpartner für das Thema zu finden, wenn es um mehrere Ladesäulen oder WEGs geht: Trotz Google nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

Auch Unternehmen mit großen Autoflotten und Schichtbetrieb, z.B. in Pflege, Handel und Gastronomie, sehen sich beim Umrüsten auf Elektroautos vor allem einer Herausforderungen ausgesetzt: Wie lade ich 20-50 Autos so intelligent, dass sie zu Schichtbeginn geladen und einsatzfähig sind, jedoch nicht das Stromnetz überlasten? Bereits bei Flotten mit nur drei Autos braucht es hier mehr als nur eine Ladesäule auf dem unternehmenseigenen Firmengelände. Die Hardware ist an dieser Stelle nur die halbe Miete.

Sowohl für Privatpersonen als auch für Betriebe stellt sich vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit eine weitere Frage: Wie muss eine Ladeinfrastruktur aufgebaut sein, damit sie auch in Zukunft den Anforderungen der sich wandelnden Autoindustrie oder der steigenden Anzahl von Elektroautos gerecht wird? Schließlich möchte niemand eine Ladeinfrastruktur installieren, die morgen schon auf dem Wertstoffhof landet.

Flotteladen hat das Knowhow und die Ladelösung – smart, intelligent und kostenoptimiert für alle Elektroautoflotten mit mindestens drei bis maximal 50 Fahrzeugen.

Flotteladen ist ein SpinOff der Siobra GmbH und wurde in einem gemeinsamen Projekt mit Sozialstationen initiiert. Das Startup mit Sitz in Allensbach steckt daher alles andere als in den Kinderschuhen. An ihrer Ladeinfrastrukturlösung für Elektroautoflotten tüfteln sie schon eine ganze Weile und können auf umfassendes Branchenwissen und technologisches Knowhow zurückgreifen.

Flotteladen stellt vollumfängliche Ladelösungen bereit – inklusive Hardware, intelligenter Software und professioneller Beratung. Nun wollen sie mit deutschen Unternehmen und WEG erste Kunden gewinnen und in die Installation der ersten Systeme starten. Ab Mitte September können interessierte Kunden die Ladelösung am Firmenstandort in Allensbach bei Konstanz begutachten. Zu den Kunden von Flotteladen zählen neben Sozialstationen, WEG und Mehrfamilienhäusern auch KMU, Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetriebe.

Die Systeme von Flotteladen sind so gut durchdacht, dass sie jederzeit beliebig erweitert werden können und für jede Automarke passen. Bereits jetzt hat das Team von Flotteladen eine konkrete Vorstellung davon, wie das Laden von Elektroautos in Zukunft aussehen wird. Ihre Ladelösung ist deshalb updatefähig und cloudbasiert. Eines dieser Zukunftsthemen ist beispielsweise das Thema Smart Grid: „Zukünftig wird das Energieversorgungsnetz darüber informieren, ob und wie viel Strom zur Verfügung steht und genau das kann und muss man regulieren“, so die Gründer. „Auf diese Weise kann man z.B. zu bestimmten Zeiten bewusst ökologischer laden, weil mehr regenerative Energiequellen zur Verfügung stehen, oder man kann Kosten sparen, weil der Strom zu bestimmten Zeiten günstiger angeboten wird.“

Eine große Rolle sieht das Team von Flotteladen auch bei Elektroinstallateuren, Elektromobilitätsberatern, Elektroplanern und dem Elektrogroßhandel. Auch Immobilienverwaltungen, Bauplaner und Architekten, Autohäuser und Energieversorgungsunternehmen können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Zugang zu intelligenten Ladeinfrastrukturlösungen für den Endkunden zu erleichtern. Daher suchen die Gründer derzeit auch nach solchen, geeigneten Kooperationspartnern. Damit wollen sie unter anderem auch sensibilisieren, ihr Wissen und Knowhow zur Verfügung stellen und dem Endkunden langwierige Recherchearbeit ersparen.

Jetzt als Unternehmen auf Elektroautos umrüsten oder Ladeinfrastruktur am eigenen Mehrfamilienhaus installieren!

Flotteladen startet jetzt in die Pilotphase und ist explizit auf der Suche nach interessierten Kunden sowie Multiplikatoren. Wer sich schon länger mit dem Thema beschäftigt hat, kann sich jetzt an das Team wenden oder sich auf deren Webseite weiter informieren.

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