Jedes Startup profitiert von hochwertigem Video-Content

Di. 19.12.2017, 08:30

Die Steigerung der eigenen Bekanntheit ist für ein Startup-Unternehmen von großer Bedeutung, vor allem in der Anfangszeit. Videos sind für diesen Zweck ein beliebtes Marketinginstrument. Leider haben viele Unternehmen ein zu kleines Budget und/oder verfolgen keine effektive Content-Strategie. Über YouTube und andere Videoplattformen im Internet erhalten Startups mit effektiven Strategien große Resonanz und steigern ihre Bekanntheit.

Mit Video-Content überzeugen
Mit Online-Videos erreichen Sie bestehende und potenzielle Kunden kosteneffizient und können Dienstleistungen oder Produkte bewerben. Bevor Sie Videos für Ihren YouTube-Channel produzieren, führen Sie eine ausführliche Analyse durch. Sie können nicht einfach beliebigen Content hochladen. Die Videos müssen zum einen zu Ihrer Marke passen und zum anderen potenzielle Kunden ansprechen. Am besten nehmen Sie ein Mengendiagramm zur Hilfe. Dieses besteht aus 2 großen Kreisen. Der linke Kreis stellt dar, wofür Ihr Produkt bzw. Ihre Marke steht. Der rechte Kreis zeigt, was Ihren Kunden wichtig ist. Die gemeinsame Schnittmenge aus diesen beiden Kreisen ist der „Sweet Spot„. In diesem wichtigen Bereich trifft Ihre Marke auf Ihre Kunden.

Um diesen Bereich zu finden, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • was ist das Einzigartige an meiner Marke?
  • wie präsentiere ich meine Marke?
  • wie hebt sich meine Marke von den Produkten der Konkurrenz ab?
  • welchen Mehrwert bietet meine Marke meinen Kunden?

Anhand Ihrer Antworten entwickeln Sie eine Content-Strategie für Ihre Videoinhalte.

Video-Kampagne oder regelmäßiger Youtube-Content?
Haben Sie Videos für YouTube und andere Plattformen produziert, starten Sie entweder eine langfristige Kampagne oder veröffentlichen von Zeit zu Zeit Content. Beide Strategien haben Vor- und Nachteile und verursachen unterschiedlich hohe Kosten. Produzieren Sie in regelmäßigen Abständen Content für YouTube, bauen Sie sich damit eine gleichmäßige Zuschauerschaft auf. Auf Ihrem Online-Video-Kanal wird dadurch ein fortlaufender Wert geschaffen. Dies funktioniert selbstverständlich nicht von heute auf morgen. Sie benötigen Zeit und verfolgen aufgrund der Regelmäßigkeit eine kostenintensive YouTube-Content-Strategie. Eine einmalige Kampagne verursacht im direkten Vergleich weniger Kosten. Dafür bauen Sie mit dieser keine dauerhafte Bindung zu bestehenden und potenziellen Kunden auf. Am besten probieren Sie beide Strategien aus und testen, welche mit Ihrem Produkt oder Ihrer Marke am besten harmoniert.

Optimales Product Placement
Entscheiden Sie sich für eine Video-Kampagne, haben Sie die Wahl zwischen 3 Varianten:

  • Branded Content
  • Product Placement
  • Pre-Roll-Produktion

Die 3 Strategien unterscheiden sich im Hinblick auf die Kosten, die Reichweiten und den Aufwand voneinander. Bieten Sie Kunden eine Dienstleistung an, die leicht verständlich ist oder haben Sie ein Produkt, welches greifbar ist, eignet sich das Product Placement am besten. In Ihren Videos platzieren Sie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung immer beiläufig, jedoch klar erkennbar. Je größer die kreative Gestaltungsfreiheit bei ihren Videos, desto erfolgreicher werden die Inhalte. Achten Sie darauf, dass Sie das Product Placement transparent und vollkommen klar kommunizieren. Ist dies nicht der Fall, so wird die Produktplatzierung meistens als eine Art von Schleichwerbung wahrgenommen. Anders sieht es im folgenden Beispiel beim Autodoc Youtube Kanal aus. Hier bietet das Startup für Autoersatzteile hilfreiche Anleitung wie man selber gängige Verschleißteile austauschen kann. Das führt zu mehr Markenbindung und mehr abverkäufen durch zusätzlichen Youtube Traffic.

Strategien für Branded Content und Pre-Roll-Anzeigen
Mit dem Branded Content transportieren Sie eine Message zu potenziellen Kunden und schaffen Mehrwerte für Ihre Zielgruppe. Das Branded Content ist seit Jahren eine bewährte Marketingform. Bei dieser wird durch die Inhalte eine Bindung zur Zielgruppe aufgebaut. Im Vergleich zum Product Placement steht beim Branded Content nicht die Werbebotschaft im Mittelpunkt. Sie legen stattdessen den Fokus auf die Unterhaltung Ihrer Zielgruppe und versorgen diese mit nützlichen Informationen.

Entwickeln Sie eine eigenständige Pre-Roll-Kampagne, lassen Sie Ihre Werbung in beliebten Videos auf YouTube und anderen Plattformen laufen. Sie produzieren keinen längeren Video-Content, sondern kurze Werbeclips. Ihre Pre-Roll-Anzeige erscheint immer vor dem Video, welches die Nutzer sehen wollen. Sparen Sie sich den Versuch, dass Ihre eigene Werbung nicht wie Werbung aussieht. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Nutzer dies erkennen und Ihre Videos überspringen. Versuchen Sie nicht Ihre Zuschauer hereinzulegen. Zeigen Sie ihnen stattdessen eine selbstbewusste, unterhaltende und einprägsame Werbung. Diese ist zwar stets ein Hindernis, bis das nächste Video abgespielt wird, sie kann aber dennoch interessant sein.

Mit digitalen Influencern zusammenarbeiten
Möchten Sie als Publisher regelmäßig Video-Content produzieren, stellt sich früher oder später die wichtige Frage: Mit Digital Influencern (digitalen Meinungsmachern bzw. Beeinflussern) zusammenarbeiten oder nicht? Dabei handelt es sich um Personen, die durch ihre starke Internetpräsenz auf YouTube und anderen Plattformen bekannt sind und viele Abonnenten haben. Ist Ihre Marke noch jung, können Sie mit den Digital Influencern schnell eine große Reichweite aufbauen und viel Aufmerksamkeit generieren. Die Zusammenarbeit mit bekannten Personen wird Sie einiges kosten. Zusätzlich wollen die meisten Influencer der eigenen Kreativität freien Lauf lassen und sich aktiv an der Gestaltung der Videos beteiligen. Entscheiden Sie sich für eine Zusammenarbeit, müssen Sie zuerst eine geeignete Person finden. Der Influencer muss von seiner Reichweite und Zielgruppe her zu Ihrer Marke und zu Ihrem eigenen Qualitätsanspruch passen. Haben Sie in Ihrem Startup jemanden, der als Markenbotschafter fungiert, ist dies um einiges authentischer und preiswerter als ein bekannter Influencer.

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