Neuer Zyklus-Tracker rettet Leben

Durch eine neue Produktfunktion des Zyklus-Trackers des Startups Ava, TOP 100 Swiss Startup, venture leader und Venture Kick Alumnus, wird den Nutzerinnen geholfen ihren Eisprung zu bestätigen, indem ein zweiphasiges Muster im Monatszyklus erkannt wird. Innovationen auf dem Gebiet der weiblichen Gesundheit stehen im Fokus des Startups.

Das Ava Armband, ein Zyklus-Tracker ist seit Anfang des Jahres in Europa erhältlich und bereits ein grosser Erfolg. Der Zyklus-Tracker erkennt, auf Basis neuester Sensortechnologie, die fruchtbaren Tage der Frau erkennt und soll Nutzerinnen helfen herauszufinden, ob sie während des Zyklus überhaupt einen Eisprung hatten.

Ab heute wird Ava automatisch Nutzerdaten nach Hinweisen auf die zweiphasige Veränderung der körperlichen Konstanten im Laufe des weiblichen Zyklus untersuchen. Durch steigende Progesteronwerte nach dem Eisprung, verändern sich beim zweiphasigen Muster solche körperlichen Parameter wie die Körpertemperatur und die Pulsfrequenz. Das ist wichtig, denn bei vielen Frauen, die einen Zyklus mit Eisprung haben, weist ihr Diagramm auf das zweiphasige Muster hin. Bei anovulatorischen Zyklen ist kein Eisprung vorhanden und ohne Eisprung kommt keine Schwangerschaft zustande, was bei 12% der Frauen der Fall ist.

„Neben Informationen über ihre fruchtbaren Tage möchten Ava-Nutzerinnen normalerweise wissen, ob ihr Eisprung überhaupt stattgefunden hat. Wir glauben deshalb, dass es einen starken Bedarf für die neue Funktion gibt,“ sagt Lea von Bidder, Jungunternehmerin und Mitgründerin von Ava. Sie fügt hinzu, dass Ava momentan das einzige verfügbare Gerät ist, welches das zweiphasige Muster ebenfalls durch andere körperliche Konstanten wie die Pulsfrequenz erkennt und nicht nur anhand der Temperatur. „Das ist ein wichtiger Unterschied, denn die Veränderung der Parameter kann bei einigen Frauen nicht anhand ihrer Temperatur erkannt werden. Avas Algorithmus kann die Veränderung anhand von anderen Parametern, die ebenfalls mit Progesteron im Zusammenhang stehen, trotzdem feststellen.“

Ebenfalls beginnt eine neue klinische Studie am Universitätsspital Zürich, bei der der die Wirksamkeit des Zyklus-Trackers, bei der Erkennung von Infektionen während der Schwangerschaft getestet wird, wie das Schweizer Startup ankündigt. Ziel ist es, klinisch bedeutsame Veränderungen in den körperlichen Parametern nachzuweisen, die vom Ava Armband gemessen werden können. Durch das Entwickeln eines Algorithmus möchte Ava den Beginn einer Infektion während der Schwangerschaft erkennen, denn Infektionen können für Mutter und Kind lebensgefährlich sein und zu Frühgeburten führen. Dadurch könnten frühere und bessere Behandlungen ermöglicht werden und so die Gesundheitsrisiken für der Nutzerinnen reduzieren.

50 Frauen die aufgrund von frühem vorzeitigem Blasensprung (PPROM – preterm premature rupture of membranes) unter stationärer Behandlung stehen, werden unter der Leitung von Prof. Brigitte Leeners im Laufe der Studie beobachtet. Die Beobachtung erfolgt für 24 Stunden, vom Riss bis zur Infektion. Durch das Tragen eines Ava Armbands werden Daten gesammelt und die darin enthaltenen Muster später von Wissenschaftler ausgewertet.

„Im Idealfall werden die Ergebnisse dieser Untersuchung uns erlauben, Funktionen für Ava zu entwickelt, welche die Schwangerschaft unserer Nutzerinnen überwachen und Komplikationen erkennen können. Die Chance, kritische Infektionen frühzeitig zu erkennen, könnte damit signifikant gesteigert werden,“ sagt Peter Stein, Avas Vizepräsident der Abteilung Forschung und Entwicklung. „Wir sehen dies als einen weiteren Schritt auf unserem Weg eine Technologie zu entwickeln, die das Leben von Frauen wirklich verbessern und eventuell sogar retten kann.“

Quelle: Medienmitteilung

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