Pietro Torre: In welchen Fällen benötige ich als Gründer zusätzlichen Versicherungsschutz?

Pietro Torre ist Fachmann und unabhängiger Experte aus der Praxis. Er berät Gründer und Startups vom Bodensee bis nach Stuttgart in allen Fragen rund um das Thema Versicherungen.

Hier geht’s zum Blogbeitrag #01: Warum benötigen Gründer eine Versicherung. > Mehr erfahren

Hier geht’s zum Blogbeitrag #02: Welche Versicherung sollte ich als Gründer abschließen. > Mehr erfahren

Wenn du dein eigenes Unternehmen gründest, brauchst du in jedem Fall eine Betriebshaftpflichtversicherung – egal ob du eine UG, GmbH oder AG gründest. In bestimmten Fällen solltest du dich aber darüber hinaus versichern. Wir geben dir einen Überblick darüber, in welchen Fällen du dich über einen zusätzlichen Versicherungsschutz schlau machen solltest.

Bei deinem Startup handelt es sich um eine Aktiengesellschaft (AG)

Bei der Gründung einer AG müssen sich die Vorstände und Aufsichtsräte ebenfalls versichern. Die sogenannte Vermögenshaftpflichtversicherung stellt sicher, dass die Vorstände und Aufsichtsräte keine ernsten Vermögensschäden (Personen- und Sachschäden ausgenommen) erleiden, die ihre Existenz gefährden könnten.

Die Vermögenshaftpflicht ist grundsätzlich für alle Personen sinnvoll, die beruflich beratend tätig sind und damit fremden Vermögensinteressen nachkommen, d.h. Personen mit Vermögensbegutachtenden Sorgfaltspflichten, die beratend, begutachtend, prüfend, verwaltend, vollstreckend, beurkundend und/oder aufsichtsführend tätig sind.

In der privaten Haftpflichtversicherung sind Vermögensschäden zwar teilweise mit abgedeckt, allerdings mit wesentlich geringeren Versicherungssummen. Der Einschluss von Vermögensschäden in der Privathaftpflicht ist daher seit Langem umstritten und eine zusätzliche Vermögenshaftpflicht ratsam.

Dein Startup bezieht eigene Räumlichkeiten

Büroräume: Wenn du nur Büroräumlichkeiten benutzt, kannst du zusätzlich dein Inventar absichern (z.B. Möbel, PC, etc.) gegen Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Vandalismus.

Wichtig ist aber auch, dass der Ertragsausfall versichert ist. Damit schützt du dich bei Ausfall oder Beschädigung deines Inventars vor Betriebsunterbrechung. Eine Ertragsausfallversicherung kommt für den entgangenen Betriebsgewinn und die fortlaufenden Kosten auf, wie z.B. Löhne und Gehälter, Mieten oder Zinsaufwendungen. Denn die resultierenden Liquiditätsengpässe und die fehlende Präsenz am Markt können die finanzielle Existenz deines Betriebes gefährden.

Lager- und Produktionshallen: Auch hier solltest du die Maschinen gegen die oben genannten Gefahren versichern, wie z.B. Feuer, Wasser und Vandalismus sowie den Ertragsausfall.

Wenn die Hallen im eigenen Besitz sind, ist eine Gebäudeversicherung Pflicht. Solltest du dein Produkt selbst herstellen, muss geprüft werden, ob du dafür zusätzlich eine Produkthaftpflichtversicherung benötigst.

Blogbeitrag #04: Mit diesen Versicherungen haben sich Gründer und Startups abgesichert > Erfahrungsberichte lesen

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Kontakt:
Pietro Torre // Geschäftsführer
Finanz & Versicherungsmakler Engen
in Kooperation mit der
GLV Versicherungsmaklerservice GmbH
Telefon:  +49 (0) 77 33 – 50 46 25
E-Mail:  info@torre-agentur.de

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