Wir setzen neue Impulse für die Startup-Szene der Region!

Das Wirtschaftskonzil 2018 setzte am 29. Juni neben der Digitalisierung auch neue Impulse für die Startup-Szene der Region. Das Ergebnis waren drei Thesen, die dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg kommuniziert wurden. Die Thesen sind nicht nur für die Politik relevant. Auch für weitere Akteure des Startup-Ökosystems Bodensee, können die Thesen Impulse für neue Ideen, Ansätze und Kooperationen bieten.

Das Forum:

Das dritte von vier Foren stand unter dem Titel „Chancen, Potenziale und Herausforderungen des Startup-Ökosystems Bodensee“. Rund 90 von insgesamt 400 Teilnehmern folgten im Anschluss an die SWOT-Analyse von Keynote-Speaker Philipp Kessler (Gründer und Geschäftsführer des Startup Netzwerk Bodensee) gespannt der anschließenden Plenumsdiskussion. Gemeinsam mit Moderator Jan Bomholt (Gründer und CEO MeinEinkauf GmbH), Matthias Breier (Start-up Vocita LVC), Dr. Bernd Hilby (WISTO Vorarlberg) und Beda Meienberger (Delegierter FHS St.Gallen; Geschäftsleitung & Expertenkomitee Startfeld St.Gallen) wurden drei Thesen formuliert, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Vergleich zu den umliegenden Metropolen als Startup-Ökosystem zu sichern.

Teilnehmer und Speaker sind sich einig: Die Vierländerregion Bodensee verfügt durch den Zugang zu vier deutschsprachigen Märkten (Deutschland, Schweiz, Österreich, Fürstentum Liechtenstein) über ein enormes unternehmerisches Potenzial. Kapital aus vier Ländern, Talente und Innovatoren, eine grundlegende räumliche Infrastruktur sowie ein großes Interesse in Startups sind vorhanden.

Drei Thesen für die Zukunft: 

Es soll der nachhaltige Ausbau des räumlichen Angebots sowie eine Ergänzung um qualitativ hochwertige Unterstützungsangebote erfolgen.

Es soll die Förderung des Wissenstransfers im Hinblick auf eine wachsende und innovative Startup-Kultur und die Entwicklung einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung mit einem klaren Profil nach innen und außen vorangetrieben werden.

Ziel sei zudem die Gewinnung von Corporates und Unternehmern als Mentoren und Investoren für Startups, um den Zugang zu Knowhow und Kapital aus vier Ländern zu gewährleisten.

Politische Statements:

Der europäische Leitgedanke, welcher das Wirtschaftskonzil 2018 durch das Keynote-Referat des EU-Kommissars für Finanzplanung und Haushalt, Günther H. Oettinger, begleitete, wurde hier auf regionaler Ebene fortgeführt: Nur durch enge Partnerschaften und eine gemeinsame Strategie, erhält die Vierländerregion wirtschaftliche Relevanz, die weit über die Grenzen der Region hinaus reicht. „Die Stärken rund um den Bodensee seien enger zu vernetzen, um die Region zukunftsfähig zu erhalten.

„Durch das Wirtschaftskonzil sollen Brücken für neue Partnerschaften auch über die Grenzen hinweg ermöglicht und gestärkt werden“, so auch Dr. Frank Speier, Vorsitzender der IBK-Kommission Wirtschaft.

Dank gilt auch der Bodensee Standort Marketing GmbH (BSM), die für die Organisation des Forums verantwortlich ist. „Die Vierländerregion Bodensee bietet einen optimalen Nährboden für ein aufstrebendes Jungunternehmertum. Wir haben diese Standortqualität erkannt und begleiten die Entwicklung der Region als Startup-Ökosystem seitdem aktiv mit. Nun gilt es, Herausforderungen zu erkennen und Potenziale zu nutzen. Aus diesem Grund setzen wir beim heutigen Wirtschaftskonzil die nötigen Impulse für eine kooperative Zukunft.“, so Thorsten Leupold, Geschäftsführer.

Das Startup Netzwerk Bodensee (SNB) schließt sich diesem Statement von Thorsten Leupold an: „Das Startup Netzwerk Bodensee wurde vor einem Jahr genau aus diesem Grund ins Leben gerufen. Wir setzen uns für eine noch stärkere Vernetzung aller Akteure ein und bringen Gründer auf operativer Ebene mit den richtigen Ansprechpartnern zusammen.“, so Philipp Kessler, Gründer und Geschäftsführer.

Weitere Informationen zum Wirtschaftskonzil findet ihr hier.
Die offizielle Pressemitteilung der BSM zum Forum 3 findet ihr hier.

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