MyCabin: Im Urlaub die Umwelt schonen
Das Startup MyCabin ermöglicht nachhaltigen Tourismus, indem es naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten in privater Hand öffentlich zugänglich macht. Illegales Wildcampen gehört damit der Vergangenheit an. Die Natur in Urlaubs-Hotspots wie der Alpenregion wird geschont und vor Massentourismus und dem Bau neuer Hotelanlagen und touristischer Infrastruktur bewahrt.
MyCabin: Im Urlaub die Umwelt schonen
Das Startup MyCabin ermöglicht nachhaltigen Tourismus, indem es naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten in privater Hand öffentlich zugänglich macht. Illegales Wildcampen gehört damit der Vergangenheit an. Die Natur in Urlaubs-Hotspots wie der Alpenregion wird geschont und vor Massentourismus und dem Bau neuer Hotelanlagen und touristischer Infrastruktur bewahrt.

MyCabin ist ein Startup wie es im Buche steht: Von den Anfängen in der WG-Küche über grandiose Pitches sowie diverse Auszeichnungen bis hin zum Arbeitsplatz in einem Coworking-Space in Konstanz. Vor allem beeindruckt MyCabin aber mit dem durch und durch nachhaltigen Konzept. Die Naturverbundenheit liegt auf der Hand, denn MyCabin ermöglicht Urlaub an abgelegenen Orten, bei dem die Natur für kurze Zeit zum Zuhause wird.

Die Idee: Urlaub in und für die Natur

Die Idee für MyCabin entstand 2019 bei einem Abend unter Freunden. Gemeinsam war dem Gründungsteam damals schon die Liebe zu Outdoorabenteuern und ein Bewusstsein für die Vorteile dieser Art des Urlaubens für unsere Umwelt und ihre Menschen. Es folgten Wochen in den sagenumwobenen WG-Küchen, in denen das Team schlussendlich einen ersten Entwurf der Plattform für Outdoorurlaub zusammenstellte.

Der Grundgedanke war dabei von Anfang an, sanften Tourismus zu etablieren. Der Tourismus in Regionen wie den Alpen nimmt immer weiter zu und so verändert sich auch das Angebot. Das Gebiet wird zunehmend bebaut, um dem Andrang gerecht zu werden, inklusive wachsender Infrastruktur wie z.B. Einzelhandelsgeschäften. Das alles verändert die kostbare Natur der Alpenregion.

Die Lösung: Urlaub in und mit der Natur zelebrieren. An abgelegenen Orten in einsamer Umgebung mit nichts als dem Sternenhimmel und Vogelzwitschern. Tatsächlich boomt das Modell und immer mehr Urlauber:innen suchen genau diese Einsamkeit und Ruhe in der Natur. Dabei gibt es nur ein entscheidendes Problem: Wildcampen ist illegal. Natürlich gibt es Campingplätze – die aber ein ganz anderes Gefühl erzeugen als ein Platz für sich alleine in der Natur. Hier kommt MyCabin ins Spiel.

Die Umsetzung: Außergewöhnliche Spots bei außergewöhnlichen Gastgeber:innen

MyCabin ermöglicht Urlaube direkt in der Natur. Wie funktioniert das, wenn Wildcampen nach wie vor illegal ist? Die Lösung des Startups zeichnet sich durch den starken Sinn für Gemeinschaftlichkeit aus, der auch im Team herrscht. Denn die Gründer:innen haben den Kontakt zu verschiedenen Grundbesitzer:innen in der Alpenregion gesucht, um deren Möglichkeiten für Camper dann auf der Plattform abzubilden und an bewusste Urlauber:innen zu vermitteln.

Denn ein kleines Stück Wiese für ein Zelt oder auch eine kleine Hütte haben überraschend viele Grundbesitzer:innen zu bieten. Doch diese Plätze in privater Hand waren bisher nicht erschlossen und blieben daher meist ungenutzt. Durch MyCabin können diese Plätze ab sofort legal genutzt werden.

Das Schöne daran: es profitieren beide Seiten. Denn natürlich darf eine Übernachtung auch einen kleinen Betrag kosten und dieser geht dann an die Gastgeber:innen, die so einen einfachen Nebenverdienst gefunden haben. Um zu gewährleisten, dass Besucher:innen verantwortungsbewusst mit ihrer Übernachtungsmöglichkeit umgehen, gibt es ein Bewertungssystem: Nicht nur die Gäste bewerten hier ihre Unterkünfte, sondern auch Gastgeber:innen die Gäste. So werden eventuelle Unruhestifter vermieden.

Die Idee stieß auf Begeisterung: Zahlreiche Gastgeber:innen ließen sich auftreiben und sind heute auf der Webseite MyCabin.eu zu finden. Dort sind Stand Herbst 2021 fast 400 verschiedene Unterkünfte registriert – hauptsächlich in Deutschland – aber auch in Frankreich, Österreich, der Schweiz und in Italien. Es gibt Plätze für Zelte, für Camper und alles dazwischen. Man kann sich in ein Heulager betten oder eine kleine Hütte mieten. Jeder Unterschlupf mit seinem ganz eigenen, bezaubernden Charme!

Auszeichnungen & Preise

MyCabin hat von Anfang an mit seinem bis ins Details nachhaltig durchdachten Konzept überzeugt und konnte seit der Gründung im Jahr 2019 so einige Auszeichnungen abstauben.

Im Rahmen des Forums der EUSALP (European Strategy for the Alpine Region) hat das Startup durch seinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Alpen im November 2019 den ersten Preis eingestrichen.

Das Startup erhielt mehrere Förderungen, u.a. im Rahmen des Programms Herausforderung Unternehmertum. Mit dem Programm animieren die Heinz Nixdorf Stiftung und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) jedes Jahr junge Menschen zum unternehmerischen Denken und Handeln in gesellschaftlicher Verantwortung.

Als eines von über 150 Startups qualifizierte sich MyCabin 2020 für eine Teilnahme am Stuttgarter Accelerator Gründermotor Meisterklasse und erhielt dort drei Monate lang Coaching von renommierten Experten der Szene.

Damit nicht genug: Das Startup wurde von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung Deutschland im Jahr 2020 als einer von 32 Kultur- und Kreativpiloten gewürdigt – Insgesamt hatten sich über 1.100 Startups für diesen Titel beworben.

Zudem sahnte das Startup den Titel Travel Start-up 2020 ab, der jedes Jahr vom Travel Industry Club e.V. und dem Verband Internet Reisevertrieb e.V. Start-Up Nights vergeben wird.

Mit einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne, bei der MyCabin das Fundingziel in kurzer Zeit übertraf, erhielt das Gründungsteam neben den öffentlichen Institutionen und politischen Akteuren zusätzlichen Zuspruch ihrer Nutzer:innen und Kund:innen.

Aktuelle Herausforderungen

2020 wurde die Pilotphase gestartet und war ein erfolgreicher und lehrreicher Start. Das Startup arbeitet derzeit daran, die Plattform zu perfektionieren und das eigene Netzwerk auszubauen. Das Modell kommt gut an und der Trend scheint sich zu verfestigen. Während der Corona-Pandemie hat sich das Modell zudem bewährt, denn hier ist das Infektionsrisiko besonders gering.

Unterstützung aus der Community

Michael Hetzer, Enabler in unserer Community, begleitet das Startup bereits von Anfang an sehr intensiv. Darüberhinaus konnten wir über unser Netzwerk einige Talente erreichen, die heute bei MyCabin arbeiten. MyCabin hat durch den Kontakt zur Dr. Lang Group, die ebenfalls Mitglied in unserer Community ist, Zugang zu Büroräumlichkeiten in Konstanz erhalten, in denen sie beinahe unbeschwert expandieren können – trotz ihres rapiden Wachstums auf Stand Herbst 2021 ca. 20 Mitarbeitende und der schwierigen Raumsituation in Konstanz. Wir selbst stehen MyCabin als Wegbegleiter zur Seite und sind kontinuierlicher Ansprechpartner bei Fragen und akuten Herausforderungen.

Auf der Suche nach Talenten

Das Team von MyCabin wächst beständig, zuletzt mussten die Bürokapazitäten wieder erweitert werden. Nun ist genug Platz für neue Teammitglieder. Wer sich nicht nur für einen Urlaub mit MyCabin sondern auch für die Mitarbeit im Startup begeistern kann, schaut sich hier um: > zur Karriereseite von MyCabin

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Webseite: www.mycabin.eu
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